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Es gibt nichts Gutes, außer man tut es
Dieser Spruch war Walter Hamböcks Leitsatz, als er vor 30 Jahren die „Hamböck-Runde“ begründete.
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Pixelio/
S. Hofschlaeger
Vor mehr als 30 Jahren initiierte der damalige Bundeskanzler Dr. Bruno Kreisky die Bildung einer Gemeinschaft für humanitäre Hilfe. Allen voran stand Walter Hamböck. Hamböck gründete die Initiative „Beamte helfen“ mit BeamtInnen verschiedener Ministerien und Dienststellen der Stadt Wien sowie VertreterInnen karitativer Organisationen. Die Mitglieder der „Hamböck-Runde“ organisieren Hilfsaktionen und sammeln für Opfer und Notleidende in Europas Krisengebieten. Sie scheuen sich nicht - selbst vor Ort - Hand anzulegen.
Schicksale statt Akten
Hamböck leitete 25 Jahre die Initiative mit viel Engagement und Umsicht. Wer sich an ihn wandte, erhielt Hilfe oder zumindest wertvolle Ratschläge. Er betonte immer wieder: „Die Armut ist unter uns und sie ist groß, nur sehen wir sie nicht oder wir wollen sie nicht sehen“. Besonderes Augenmerk lenkte er auf die Beschleunigung bürokratischer Abläufe um schnellere Hilfe zu leisten.
Breit vernetzte Hilfe
Nach Hamböcks Tod im Jahre 2004 führte Heinz Weiss ehemaliger Geschäftsführer der Österreichischer Kinderdörfer, die Initiative „Beamte helfen“ fort.
Zahlreiche Helfer aus öffentlichen Stellen, Unternehmen und Organisationen wie AMS Österreich, die Altkatholische Kirche, BFI, Caritas, Hill International, die Israelitische Kultusgemeinde, Steko-Trans, Schönbrunner Tiergarten, Hilfswerk, Kinderfreunde, Volkshilfe Wien oder Wienwork unterstützen Weiss bei der Fortsetzung der Hilfsaktionen. Wie auch ibis acam, die derzeit eine Sachspendensammlung durchführen.
(Von Elwira Wechselberger)
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